KSV informiert zum Coronavirus

Neue Richtlinie "Coronahilfen Profisport 2021" und neues Soforthilfeprogramm für Breitensportvereine 2021!

++(mm) 18.01.2021: Neue Billigkeitsrichtlinie Coronahilfen/Profisport des BMI mit Laufzeit bis 30.06.2021 (Antragsfrist ist der 15.05.21) ist in Kraft getreten.

Der Landessportverband teilt zur Infomartion aller potentiel betroffenen Vereine und Verbände mit, dass eine neue Billigkeitsrichtlinie des Bundes für 2021 in Kraft getreten ist. Zusammengefasst sind folgende festzustellen:

  • kompensationsfähiger Zeitraum ist der 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021
  • die individuelle Obergrenze für die Kompensation von Ausfällen bei Ticketeinnahmen wurde für 2021 von 80% auf 90% der Ticketeinnahmen der entsprechenden Monate im Jahr 2019 angehoben, der maximale Höchstbetrag von € 800.000,- gilt aufgrund von europarechtlichen Vorgaben für den gesamten Beihilfezeitraum vom April 2020 bis Juni 2021,
  • Es gibt ein neues Hilfsinstrument „Verlustkompensation“: dies umfasst Verluste, die im Zeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 entstanden sind bzw. entstehen, die nicht auf dem Wegfall von Ticketeinahmen beruhen; Antragsvoraussetzung ist u.a. ein Rückgang des Gesamtumsatzes um mindestens 30% im Vergleich zu dem Zeitraum 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019, der mindestens 2.500 Euro betragen muss, Hilfen sind begrenzt auf max.  70% der Verluste und 3 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021;
  • eine einheitliche Schlussrechnung für Billigkeitsleistungen in 2020 und in 2021 ist ab dem 30. Juni 2021 einzureichen

Die Richtlinie ist hier abzurufen: "Coronahilfen Profisport 2021"

+++16.12.2020 17:00 (mm) Das neueste KSV Aktuell "Corona-Update" finden Sie hier.

 

+++16.12.2020 12:50 Uhr (kat) Das Land Schleswig-Holstein hat die Richtlinien und Antragsunterlagen für das Soforthilfeprogramm online gestellt. 2,5 Mio werden dafür aufgelegt.

Die Richtlinie tritt am 04.01.2021 in Kraft. Die Richtlinie sowie den Antrag finden sich auch als pdf. oder docx. unten auf unserer Seite. Der LSV wird am 17.12. seine FAQ zu dem Thema aktualisiert haben. Beginn der Antragsfrist: 04.01.2021. Nach Ende der Antragsfrist (26.02.2021) werden die Anträge, die nicht im Windhundverfahren behandelt werden, bearbeitet. Es geht um die Darstellung des Liquiditätsengpasses 01.10.20-31.03.21. Die maximale Förderung beträgt auf der Mitgliedszahlenbasis per 01.01.2020 15 EURO/MItglied analog zum Frühling.  Ab dem 05.01.2021 steht beim LSV ein Hilfeteam unter corona@lsv-sh.de bzw. unter 0170 6362835 zur Verfügung.

 

+++ 16.12.2020 (kat) 10:00 Uhr Die neuen FAQ zur Landesverordnung sind erschienen.

Sie regeln auch klar das allgemeine Sporttreiben und enthalten viele Regelungen zum Thema Sportboothäfen etc..+++

 

++14.12.2020 18:20 Uhr (kat) die neue Landesverordnung ist herausgegeben worden.

Sie steht hier zum Download bereit bzw. befindet sich im Anhang. Die wesentlichen den Sport betreffenden Passagen sind gelb eingefärbt. Sie gilt ab dem 16.12.2020 zunächst bis zum 10.01.2021 und verheißt nichts Gutes für den Sport. Bei der Regelung von Sport war es notwendig, die Ausübung von Sport in Gruppen weitgehend einzuschränken. Die Vorschrift umfasst sowohl Freizeit- als auch Breiten-, Leistungs- und Spitzensport. Sport kann zukünftig nur noch in folgenden drei möglichen Konstellationen ausgeübt werden: Entweder treibt jemand alleine Sport oder zusammen mit den Personen seines eigenen Haushaltes oder es treiben zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten gemeinsam Sport. Der Sport darf dabei nur außerhalb von Sportanlagen ausgeübt werden. Absatz 3 regelt die schon bisher bestehende Ausnahmemöglichkeit für bestimmte Sportlerinnen und Sportler. Neu aufgenommen wurde eine Ausnahme für Rehasport. Bei der Ausnahmemöglichkeit für Kader sind auch Nachwuchskader mit umfasst. Das Betreten geschlossener Sportanlagen zum Zwecke der Erhaltung der Anlage, der Eigentumssicherung oder sonstiger notwendiger Arbeiten bleibt unter den allgemeinen Kontaktbeschränkungen möglich. Die FAQ des Innenministeriums zur weiteren Ausgestaltung werden noch überarbeitet. +++

 

++ 09.12.2020 14:20 Uhr (kat/landshpresse) KIEL. Die Landesregierung unterstützt die Sportvereine und - verbände in Schleswig-Holstein mit weiteren 2,5 Millionen Euro.

Mit dem Geld sollen Liquiditätsengpässe aufgefangen werden, die den Sportvereinen unter anderem durch Corona-bedingte Vereinsaustritte und fehlende Eintritte entstehen. "Uns ist die schwierige Situation vieler Sportvereine im Zuge der Corona-Pandemie sehr bewusst. Wir sind dazu seit Monaten in einem engen Austausch mit dem Landessportverband und Fachverbänden. Nachdem es bereits im Frühjahr ein Sport-Soforthilfe-Programm gegeben hatte, wollen wir jetzt mit weiteren 2,5 Millionen Euro die Vereine im Land unterstützen", erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (09. Dezember) in Kiel. Die konkrete Ausgestaltung der erneuten Unterstützung werde derzeit noch erarbeitet. Geplant sei, dass Vereine, grundsätzlich nach den Vorgaben aus dem Frühjahr, einen Ausgleich für wegfallende Mitgliedsbeiträge erhalten. Der Finanzausschuss des Landtags sei darüber bereits informiert worden. "Für viele Sportvereine hat sich die Situation in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal verschärft. Die Entwicklung der Vereinsaustritte und der ausbleibenden Neueintritte war im Frühjahr offenbar noch nicht in dem Maße absehbar. Deshalb haben wir uns entschieden, das bereits beendete Soforthilfeprogramm für den Sport noch einmal aufzulegen." Unabhängig von dem Soforthilfeprogramm appelliert die Innenministerin an die Solidarität der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner: "Ich kann nur alle Sportlerinnen und Sportler im Land bitten: zeigen Sie sich solidarisch. Auch im Sportbereich kämpfen die Vereine, die Trainerinnen und Trainer um ihre Existenz. Bleiben Sie ihrem Verein treu. Wir müssen die aktuelle Lage alle gemeinsam meistern." LSV Präsident Hans-Jacob Tiessen: "„Wir danken der Landesregierung − insbesondere Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Staatsekretärin Kristina Herbst – für die Wiederaufnahme des Soforthilfeprogramms. Sie ist eine wertvolle Hilfe für die Absicherung des organisierten Sports in Schleswig-Holstein. Damit wird die Basis geschaffen für eine Stabilisierung unserer Vereine. Gerade in den letzten Wochen konnten wir in zahlreichen Gesprächen die dringende Notwendigkeit einer erneuten Corona-Hilfe für den vereinsgebunden Sport darstellen. Ich danke in dieser krisenhaften Zeit ganz besonders den vielen ehrenamtlich in den Vereinen und Verbänden Tätigen, die erhebliche zusätzliche Lasten zu tragen haben und letztlich allen Mitgliedern in den 2.600 Vereinen im Land. Deren Vereinstreue sei die existenzielle Basis für die Zukunft der Vereine." Nähere Informationen folgen demnächst. Wie der KSV hörte, soll die Soforthilfe ähnlich aufgelegt werden, wie bereits im Frühjahr.

 

++02.12.2020 12:00 Uhr (kat) Der Fachdienst Gesundheit des Kreises Pinneberg hat sich beim KSV gemeldet.

Aus gegebenem Anlass müssen wir unsere Vereine auf folgenden Sachverhalt aufmerksam machen: Nachhaltig engagierte,  besorgte und sehr interessierte Bürger haben auf einem Fußballplatz Gruppenaktivitäten festgestellt und gemeldet. Jugendfußballer haben je zu zweit eine Art Zirkeltraining an weit auseinander liegenden Stationen nach Anweisungen eines Trainers durchgeführt. Von außen wurde das als Gruppenaktivität wahrgenommen, da alle Sportler obwohl zu zweit ja dennoch gemeinschaftlich nach gleichen Anweisungen trainierten. Das Gesundheitsministerium des Landes SH wurde über das Innenministerium um Stellungnahme gebeten. Ergebnis: Eine derartige Gruppenaktivität ist untersagt. Der KSV bittet seine Vereine darauf zu achten, dass sportliche Aktivitäten Indoor und Outdoor nicht als Gruppenaktivitäten wahrgenommen werden. ++30.11.2020 10:00 Uhr (kat) Das Land Schleswig-Holstein hat eine neue Landesverordnung herausgegeben, die seit dem 30.11. in Kraft ist. Änderungen für den Sport haben sich nicht ergeben. Die Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg beschäftigt sich nicht direkt mit dem Sport. Infolge der hohen Inzidenz beschränkt sie aber die Begegnungen der Bürger auf fünf Personen aus zwei Haushalten, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Höchstzahl ist zehn. Die Allgemeinverfügung steht hier zum Download bereit. Die Soforthilfen sind vom Land immer noch nicht angeschoben. Der KSV Pinneberg mahnt das seit August über Presse und weitere Medien an und kritisiert ausdrücklich das zögerliche Verhalten des Landes. Der KSV hatte lange das Gefühl, als hättte man den Breitensport der Vereine vergessen. Der LSV hat seine Vereine und Verbände Montagmittag per Mail informiert. Er schreibt folgendes zu dem Thema: "Leider hat es für den Sport keine Lockerungen gegeben. Die Sportausübung ist gemäß § 11 Abs. 1 der Landesverordnung innerhalb und außerhalb von Sportanlagen weiterhin nur allein, gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person gestattet. In den letzten Wochen hat der LSV auf verschiedenen Ebenen gegenüber der Landesregierung deutlich gemacht, dass der vereinsgebundene Breitensport vor allem für Kinder und Jugendliche so früh wie möglich wieder durchführbar sein muss. Gerade für Kinder und Jugendliche sind Spiel, Sport und Bewegung nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch lernfördernd und dienen dem sozialen Miteinander. Regelmäßiger Sport in und außerhalb der Schule ist daher für unsere Kinder elementar. Vor Inkrafttreten einer bereits angekündigten neuen Landesverordnung am 20. Dezember des Jahres werden wir dies weiterhin intensiv gegenüber dem Land vertreten. Des Weiteren hat der LSV in Gesprächen im politischen Raum – auch auf hochkarätiger Ebene – wiederholt auf die große Bedeutung der Wiederauflage des Soforthilfeprogramms hingewiesen. Hintergrund ist neben vielen weiteren belastenden Faktoren unter anderem, dass viele unserer Vereine erst jetzt, zum Jahresende, absehen können, wie groß ihre Mitgliederverluste sein werden. Auch konnte der Sportbetrieb in den vergangen Monaten nicht voll aufgenommen werden und in den Monaten November/Dezember kommt er erneut nahezu vollständig zum Erliegen. Wir werden diesbezüglich den sehr engen Dialog vor allem mit dem Innenministerium fortsetzen und unsere Vereine und Verbände zeitnah über aktuelle Entwicklungen informieren."

 

++(kat)19.11.2020 Deutsche Sportjugend (DSJ) gibt Positionspapier heraus.

 

++(kat) 18.11.2020 Der Freiburger Kreis (FK), die Arbeitsgemeinschaft größerer deutscher Sportvereine, hat am 17.11.2020 ein Positionspapier zur derzeitigen Pandemielage herausgegeben, welches wir auf dieser Homepage mit freundlicher Genehmigung  veröffentlichen.

Dabei erhebt der FK drei Kernforderungen: 1. Einbeziehung der besonderen finanziellen Systematik der Breitensportvereine in die Hilfen, 2. Wiederöffnung des Breitensports, insbesondere für Kinder und Jugendliche so früh wie möglich!, 3. Mehr Forschung über die Infektionswege speziell beim gemeinsamen Sporttreiben.  Trotz starker Intervention des KSV Pinneberg und des LSV sind Soforthilfen des Landes nicht in Sicht. Stand 18.11. sind sämtliche Mittel des Landes aus den ursprünglichen 12,5 Mio. verplant. Alle Forderungen des KSV, zumindest 2 Mio aus den verbliebenen 9 Mio zu sichern schlugen fehl. Der KSV Pinneberg ist mehr als enttäuscht. ++(kat) 11.11.2020: Gute Nachrichten für Fitnessstudios der Vereine und den Schulsport sowie den außerunterrichtlichen Sport. Der Landessportverband teilte zu Beginn der Karnevalssaison folgendes mit: In § 11 (Abs. 2) der Landesverordnung wird der Betrieb von Fitnessstudios untersagt. Gemeint sind in erster Linie kommerzielle Fitnessstudios. Vereinseigene Fitness- und Gymnastikräume gelten als Sportanlage, in der unter gewissen Voraussetzungen Sport ausgeübt werden kann (siehe hierzu §11 Abs. 1 ), z.B. allein oder mit einer anderen Person. Das Abstandsgebot gilt nicht. So ist z.B. das sogenannte „Personal Training“ ( 1:1– Betreuung ) möglich. Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleide- und Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche sind jedoch geschlossen zu halten. 

Schulsport/außerunterrichtlicher Sport: Diesbezüglich wird die Ermächtigung der Landesregierung zum Erlass von Verordnungen auf das Bildungsministerium des Landes übertragen. Das Bildungsministerium hat einen Erlass zum Sportunterricht an Schulen, gültig ab dem 02.11.2020, herausgegeben. Diesen Erlass finden Sie im Anhang. Die wesentlichen organisatorischen und inhaltlichen Schwerpunkte des Erlasses beziehen sich auf das Einhalten der Abstandsregeln, das Beachten eines Hygienekonzepts sowie auf die Ausübung bestimmter Sportarten. Dieser Erlass gilt auch für den außerunterrichtlichen Schulsport, wie z.B. Kooperationen von „Schule und Verein“ in und außerhalb des offenen Ganztagsbetriebs der Schulen. Allerdings sollte vor Aufnahme bzw. Wiederaufnahme einer Kooperationsmaßnahme Rücksprache mit der Schulverantwortlichen/dem Schulverantwortlichen gehalten werden, da manche Schulen z.Zt. aus organisatorischen Gründen weder Sportunterricht noch außerunterrichtlichen Schulsport zulassen.

 

++(MM) 05.11.2020: Über den LSV Schleswig-Holstein wurde mitgeteilt, dass die Frist für eine Antragstellung für die Billigkeitsrichtlinie Coronahilfen/Profisport des BMI auf den 13.11.2020 verlängert worden ist (bislang war Fristende der 31.10.2020).

 

++(MM) 02.11.2020 13:00 Uhr: Neben dem Individualsport lässt die ab dem 02.11.2020 gültige Landesverordnung in Schleswig-Holstein auch zu, dass zertifizierte REHA-Sport Angebote durchgeführt werden können.

Voraussetzung ist jedoch ein Antrag beim Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg (per E-Mail an gesundheitsamt@kreis-pinneberg.de) und eine entsprechende Genehmigung des Amtes. Die Landesverordnug fordert eine Information des Innenministeriums in Kiel; diese Aufgabe übernimmt das Gesundheitsamt. Weiterhin wurde der KSV informiert, dass an den REHA-Sport Angeboten in den Vereinen ausschließlich Teilnehmer mit einer gültigen REHA-Sportverordnung teilnehmen dürfen. Ausgelaufene Verordnungen, Mitglieder ohne gültige Verordnung oder "Selbstzahler" sind leider ausgeschlossen. Die Gruppengröße ist lediglich durch die allgemeinen REHA-Sport Bedingungen (z.B. max. 15 Personen pro orthopädischer REHA-Gruppe) und die Raumgröße (der Mindestabstand muss zu jederzeit eingehalten werden) beschränkt. Der KSV Pinneberg empfiehlt allen Vereinen des Kreises, die REHA-Sport Angebote unterbreiten, einen Antrag beim Gesundheitsamt zu stellen. Die FAQs zu der neuen Landesverordnung finden sich hier: FAQs

 

++(MM) 01.11.2020 15:20 Uhr: Die ab Montag, 02.11.2020, gültige Landesverordnung in Schleswig-Holstein ist veröffentlich.

Individualsport mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt oder mit dem eigenen Hausstand ist noch möglich. Sportanlagen können für diesen Zweck geöffnet bleiben.

Dies gilt allerdings nicht für Vereinsstudios. Schwimmbäder und Saunen sind ebenfalls zu schließen. REHA-Sport bleibt möglich; offenbar ist aber eine explizite Genehmigung des Kreisgesundheitsamtes notwendig. Eine Klärung unter welchen Bedingungen (Gruppengrößen / Raumgröße) steht noch aus. Der Wortlaut der LVO §11 lautet wie folgt:

"(1) Die Sportausübung innnerhalb und außerhalb von Sportanlagen ist nur mit Personen aus höchstens zwei Haushalten zulässig; dabei ist eine Obergrenze von zehn Personen einzuhalten.Soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt.

(2) Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.

(3) Die zuständige Behörde kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern durch Berufssportlerinnen und Berufssportler, Kaderathletinnen und Kaderathleten, Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sowie deren Trainerinnen und Trainer und für Prüfungen, Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation und Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen Ausnahmen von den Anforderungen aus den Absätzen 1, 2 und 4 unter der Voraussetzung zulassen, dass nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept erstellt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Das für Sport zuständige Ministerium ist über die Ausnahmegenehmigung zu unterrichten.

(4) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 ist die Ausübung von Profisport zulässig. Das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist nicht einzuhalten. § 3 Absatz 4 Satz 2 findet keine Anwendung. Die Veranstalterin oder der Veranstalter nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt und ein Testkonzept enthält. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Sie oder er hat die Konzepte und Empfehlungen der jeweiligen Sportfach- und -dachverbände umzusetzen."
(Quelle: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/2…)

Die Begründung zu §11 (Sport) lautet wie folgt:
"Zu § 11 (Sport)

§ 11 regelt die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportstätten, draußen und drinnen. Als Sport im Sinne des § 11 zählt auch Tanzen einschließlich Balletttanz.

Zu Absatz 1
Bei der Regelung von Sport war es notwendig, die Ausübung von Sport in Gruppen weitgehend einzuschränken. Die Vorschrift umfasst sowohl Freizeit- als auch Breiten-, Leistungs- und Spitzensport. Sport kann zukünftig nur noch alleine oder mit im selben Haushalt lebenden Personen bzw. einer weiteren Person ausgeübt werden.

Der Sport darf dabei sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sportanlagen ausgeübt werden, soweit die Anlagen nicht nach Absatz 2 geschlossen werden. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um eine Sportanlage mit geschlossenen Räumen handelt.  

Für die Ausübung von Sport gelten zudem die allgemeinen Regelungen der Verordnung. So gelten insbesondere da Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1, das Kontaktverbot aus § 2 Absatz 4 und die Regelungen zur Schließung von Gemeindschaftsräumen aus § 3 Absatz 4 Satz 2. Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt zu Sportanlagen.

Zu Absatz 2
Fitnessstudios und vergleichbare Einrichtungen werden geschlossen. In diesen Einrichtungen üben mehrere Personen gleichzeitig Sport in geschlossenen Räumen aus. Zudem bewegen sich die Personen in einem Fitnesstudio zwischen den einzelnen Sportgeräten. Aufgrund der sportbedingten erhöhten Atmung besteht hier das besondere Risiko, dass sich Aerosole von möglicherweise infizierten Personen verbreiten und andere Personen anstecken könnten.

Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Dies liegt daran, dass diese Einrichtungen zwingend die Nutzung von Gemeinschaftsräumen wie z.B. Umkleiden und Duschen voraussetzen. Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass eine Vielzahl von Besuchern diese Einrichtungen zeitgleich oder in kurzen zeitlichen Abständen nutzen.

Schwimmbecken zur medizinischen Rehabilitation sind keine „Schwimmbäder“ im Sinne dieser Vorschrift. Ebenso sind Trainingsgeräte in Physiopraxen zur medizinischen Rehabilitation keine „Fitnessstudios“.

Zu Absatz 3
Absatz 3 regelt die schon bisher bestehende Ausnahmemöglichkeit für bestimmte Sportlerinnen und Sportler. Neu aufgenommen wurde eine Ausnahme für Rehasport. Bei der Ausnahmemöglichkeit für Kader sind auch Nachwuchskader mit umfasst.

Zu Absatz 4
Absatz 4 regelt eine Ausnahme, um professionelle Sportausübung zu ermöglichen.
"
(Quelle: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201101_corona_bekaempfungsVO.html#doc6cb5318e-5f8a-4ac6-a0e7-d805a1c8f670bodyText12)

 

++(MM) 29.10.2020 13:35 Uhr: Die Klärung was genau mit "Individualsport" gemeint ist, steht noch aus.

Der Landessportverband ist hierzu in Gesprächen mit den verordnungsgebenden Stellen der Landesregierung. Als Erscheinungsdatum der neuen Landesverordnung ist der 30.10.2020 angekündigt.

++(mm) 28.10.2020 20:19 Uhr: "Lockdown" im Sport in ganz Deutschland ab Montag, 02.11.2020.

Für den schleswig-holsteinischen Sport führt die Landesregierung bislang folgendes aus: "Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, auch Trainingseinheiten von Vereinen müssen ausfallen. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist jedoch weiterhin erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga darf weiterhin stattfinden – jedoch nur ohne Zuschauer." (Quelle: Webseite Landesregierung) Detaillierte Regelungen bleiben abzuwarten. Der KSV informiert sofort, wenn Einzelheiten bekannt sind.

Der vorliegende Beschluss der Videokonferenz von Kanzlerin und Ministerpräsidenten sieht in Nr. 5 Regelungen für die Freizeitgestaltung vor. Es muss nun abgewartet werden, wie diese Regelungen in die für den Kreis Pinneberg geltende Landesverordnung Schleswig-Holsteins umgesetzt werden. Konkrete Fragen, ob Tennis 1-gegen-1 noch erlaubt sein wird, oder auch ob Einzelreitunterricht möglich ist, können derzeit noch nicht beantwortet werden. Sobald hier Klarheit herrscht, teilen wir das an dieser Stelle mit.

 

++(kat)  28.10.2020 10:51 Uhr: Der Kreis Pinneberg hat eine neue Allgemeinverfügung herausgegeben, die in Ziffer 10 weitere Bestimmungen zur Maskenpflicht enthält.

Sonst hat sich für den Sport zunächst einmal nichts geändert. Wie geht es weiter? Der KSV wartet einerseits auf eine vom Ministerpräsidenten angekündigte Landesverordnung, nach der Gruppengrößen (und hoffentlich nicht Kohortengrößen) auf generell 10 Personen zurückfallen. Andererseits steht ja im Raum, dass in Deutschland eine Art "Lockdown" mit komplettem Sportverbot erfolgen wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden, bzw. die Medien +++27.10.2020 10:35 Uhr: Der KSV hat seine Mitgliedsvereine, Fachverbände und Fachsparten mit einem erneuten Corona-Update-Rundschreiben informiert.(kat)+++26.10.2020 21:05 Uhr: Die missverständliche Formulierung in der vom Land vorgegebenen Allgemeinverfügung des Kreises, die etliche Kommunen des Kreises zu der Auffassung veranlasst haben, es seien nur 10 Sportlerinnen und Sportler pro SPORTANLAGE zulässig, ist  gemäß einer Mitteilung des Kreises Pinneberg, Fachdienst Gesundheit nach Nachfrage beim Land SH geklärt: Wie gehabt dürfen mehrere Gruppen auf einer Sportanlage Sport treiben. Nur die Größe hat sich eben auf 10 Personen verkleinert. Kontaktfreie Sportarten dürfen auf Abstand mit über 10 Personen trainieren. Im Vorgriff aber auf die neue Landesverordnung , die am Wochenende erwartet wird und die nur in jedem Fall 10 Personen vorsieht empfiehlt der KSV, bereits jetzt Gruppenverkleinerungen vorzunehmen.

 

++(kat) 25.10.2020 10:30 Uhr Die Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg ist erschienen, das KSV Rundschreiben vom 24.10. ist hier.

Für die Vereine sind die Ziffern 3 und 10 maßgebend. Uns erreichen viele Anfragen. Der KSV hat KEINE anderen Vorgaben durch das Land SH, als die Reduzierung auf 10 Personen. Wir können daher KEINE Aussagen zum Kinderturnen oder zum Schwimmsport treffen.  Das Land SH hat absolut KEINE Vorkehrungen getroffen, wie Sport in diesen Zeiten ggf. wieder zurückgefahren werden kann. Die 10 Personengrenze inklusive Trainer gilt pro SPORTFLÄCHE! Der KSV setzt nun auf die Kommunikation und Abstimmung zwischen Landessportverband (LSV SH) und dem Gesundheitsministerium oder dem Innenministerium.  Dithmarschen ist nun auch betroffen.

 

++(kat/MM) 24.10.2020 15:00 Uhr Rundschreiben an alle Vereine, Fachverbände und Fachsparten ab Montag, 26.10.2020, nur noch 10 Aktive (9 Sportler + 1 Trainer) pro Sportfläche erlaubt! 

Wie KSV Geschäftsführer Karsten Tiedemann, der gemeinsam mit Mark Müller Vereine und die Presse über die neuen Entwicklungen informierte betont, gibt es noch keine Rückabwicklungsvorschriften für Vereine, also z.B. keine Leitplanken. "Kontaktsportarten sind nach wie vor möglich, aber nur bis zur Grenze 10 ohne Trainer auf der Sportfläche", mahnt Tiedemann aber gleichzeitig zur Vorsicht. (kat)

+++23.10.2020 22:26 Uhr Am frühen  Freitagabend rief der Landrat des Kreises Pinneberg, Oliver Stolz, KSV Geschäftsführer Karsten Tiedemann kurz vor dessen Theaterbesuch an und verkündete die schlechte Nachricht für die Sportvereine. Am 24.10. erscheint aufgrund des nachstehenden Sachverhaltes vom 21.10. eine neuerliche Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg, wonach die Sportgruppen auf 10 Personen reduziert werden müssen. 10 Personen heißt nach Auskunft des Sportreferenten der Landesregierung Echhard Jacobs  9 Aktive plus 1 Trainer. Die genauen Ausgestaltungen der verschiedenen Sportarten sind noch nirgendwo geregelt. Der KSV hat unter dieser Rubrik alle bisherigen Rechtsvorschriften aufgeführt. Der Erlass vom 20.10. regelt die Schaffung der Allgemeinverfügungen der betroffenen Kreise und diese wiederum beziehen sich auf § 11 der Landesverordnung bzw. eben den Erlass und der wiederum regelt die 10er Gruppengröße. Ausnahme ist der Profisport. Das bedeutet im Klartext, dass es wohl um dem Ligabetrieb etc. geschehen ist. Mehr Infos versucht der KSV am Sonnabend bzw. ab Montag zusammenzutragen. Die  Vereine werden am 24.10. per Mail nochmals informiert. Der LSV und auch der KSV hatten das alles ja bereits als möglich per Mail und diese Homepage angekündigt. (kat)+++21.10.2020 Die Landesregierung hat einen Erlass herausgegeben, der sich mit neuen Einschränkungen bzw. Maßnahmen bei 7 Tage Inzidenzen >35/50 Personen beschäftigt und die von den Kreises umgesetzt werden müssen. Die aktuellen Zahlen bundesweit und auch des Kreises Pinneberg finden Sie auf dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Demnach sind die Gruppengrößen im Sport bei Eintreten der Voraussetzungen nach Nr.3/b dritter Punkt auf 10 Personen zu reduzieren. Es gilt eine Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auf max. 10 Personen.  Abweichende Regelungen zur Kontaktbeschränkung und Personenzahlbegrenzung aus § 11 Sport (z.B. vorbereitendes Training auf Wettkämpfe bzw. Wettkämpfe selbst) fallen weg. Ausgenommen sind Profisportmannschaften, soweit das Hygienekonzept entsprechende Teststrategien vorsieht.Der Profisport ist ausgenommen.   Hier finden Sie den neuen Erlass. Die aktuelle Landesverordnung finden Sie hier.

 

++(kat) 01.10.2020 Angepasste Billigkeitsrichtlinie "Coronahilfen Profisport" des Bundesinnenministeriums:

Über den LSV hat der KSV Pinneberg die geänderte "Richtlinie des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat über die Gewährung von Billigkeitsleistungen für Sportvereine, Unternehmen und Verbände im professionellen und semiprofessionellen Wettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland zur Überbrückung von Einnahmeausfällen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 („Coronahilfen Profisport“)" erhalten. Bis zum 31.10.2020 können betroffene Sportvereine, Unternehmen und Vebrände im professionellen und semiprofessionellem Wettbewerb noch Anträge auf Billigkeitsleistungen stellen.
Folgenden Dokumente sidn dafür nunmehr relevant:

 

++ 22.09.2020 Neue Informationen des Landessportverbands SH zu einer erneuten Anpassung der Corona-Verordnung.

Der LSV teilt dazu per E-Mail am 22.09.2020 dazu folgendes mit:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wie angekündigt hat die Landesregierung am 18. September 2020 die angepasste Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie ist vom 19. September bis 4. Oktober 2020 gültig und hier einsehbar.
Mit der beschlossenen Verordnung gilt für Veranstaltungen unter der Voraussetzung entsprechender Hygienekonzepte und Auflagen ab sofort:

  •  „Gruppenaktivitäten“, bei denen Mindestabstände nur unzureichend eingehalten werden können (Veranstaltungen ohne dauerhafte Sitzplätze) – wie beispielsweise Feste – sind mit einem bekannten/ festen Publikum in Innenräumen mit bis zu 50 Personen und im Freien mit bis zu 150 Personen zulässig. (§ 5 Abs. 3)
  • Märkte und vergleichbare Veranstaltungen mit wechselndem Publikum dürfen eine zulässige Teilnehmerzahl von1500 (außen) und 750 (innen) nicht überschreiten. Zusätzlich zu der absolut zulässigen Personenzahl wird eine Flächenkomponente (1 Person / 7qm) eingeführt. Größere Veranstaltungen können durch Einzelgenehmigungen der Gesundheitsämter ermöglicht werden. (§5 Abs. 4)
  • Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum wie Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kino, Theater, Konzerte und Sportdarbietungen gelten die bisherigen Regeln unter Beachtung der absolut zulässigen Personenzahl (bis zu 50% Auslastung bei Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen). Oberhalb der Grenzen von 750 (innen) bzw. 1500 Teilnehmenden (außen) sowie Sportveranstaltungen mit mehr als 250 Zuschauern im Innenbereich dürfen lediglich bis zu 25 Prozent der üblichen Kapazitäten als Einzelgenehmigung durch die Gesundheitsämter zugelassen werden. Damit können beispielsweise Sportvereine − je nach konkreter Situation vor Ort und unter Einhaltung von Hygienekonzepten – bis zu 25 Prozent der jeweiligen Zuschauerkapazität für den Profi- und Amateursport nutzen. Innerhalb dieser Landesregelung können beispielsweise auch auf Basis des Zuschauerkonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) Veranstaltungen genehmigt werden. (§5 Abs. 5)

In der Begründung der Landesverordnung zu § 5 heißt es unter anderem:

Von den maximalen Teilnehmerzahlen (750 innen und 1 500 außen) darf ebenfalls abgewichen werden, soweit die folgenden Voraussetzungen eingehalten werden:
Es darf nicht mehr als ein Viertel der zur Verfügung stehenden Plätze besetzt werden. Bei der Berechnung der Plätze kommt es grundsätzlich auf die Gesamtkapazität an. Inwiefern Stehplätze berücksichtigt werden, hängt im konkreten Einzelfall ab, wie auf diesen Plätzen das Abstandsgebot eingehalten werden kann. So sind Stehplätze idR nicht mit 25 % anzurechnen, weil auch bei einer Auslastung von Stehplätzen mit 25 % das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann. Im Konzept der DFL Grundlagen und Leitfaden für die Konzepterstellung zwecks Wiederzulassung von Stadionbesuchern wird z.B. eine Stehplatzauslastung von 12,5 % zugelassen. Wie und auf welchen Plätzen letztlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung teilnehmen, muss in dem Hygienekonzept im jeweiligen Einzelfall in Abstimmung mit der zuständigen Behörde festgelegt werden. Es muss dabei entweder das Abstandsgebot beachtet oder (bei Sitzplätzen) eine Alternative  vorhanden sein . Damit Stadien oder Sporthallen mit Sitz- und Stehplätzen diese Voraussetzungen einhalten, können die Zuschauerinnen und Zuschauer entweder auf die vorhandenen Sitzplätze verteilt oder bestehende Stehplätze zu Sitzplätzen umfunktioniert werden. Bei der Betrachtung der zulässigen Auslastung einzelner Sitzplatzbereiche (z.B. Zuschauerblöcke und Ränge in Stadien) ist ein situations- und ortsbezogener Bewertungsmaßstab der zur Verfügung stehenden Sitzplätze heranzuziehen.

Beispiele:
1) Umfasst die Sporthalle 1.000 Sitzplätze können 250 Plätze (25%) unter bestimmten Auflagen genutzt werden.
2) Fußballplatz ohne Sitzplätze: In diesem Fall dürften max. 150 Personen zuschauen.

Das Veranstaltungsstufenkonzept des Landes ist veröffentlicht unter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/stufenmodell_veranstaltungen.pdf?__blob=publicationFile&v=10.

Bereits seit 15. September 2020 sind unter Beachtung von Hygiene-Vorgaben wieder Saunabesuche für Personen unterschiedlicher Haushalte zulässig. Für die Nutzung von Saunen, Whirlpools und vergleichbaren Einrichtungen (wie z.B. Infrarotkabinen) gelten die allgemeinen Vorgaben der Verordnung. Da es sich um Freizeiteinrichtungen in geschlossenen Räumen handelt, muss gemäß § 10 Absatz 3 in Verbindung mit § 4 Absätze 1 und 2 ein Hygienekonzept und die Erhebung von Kontaktdaten erfolgen.

Für weitere Details verweisen wir auf die aktuelle Landesverordnung (s.o.) sowie auf die Corona-FAQ´s des Landes Schleswig-Holstein zum Thema Sport. Die Corona-FAQ´s erreichen Sie über den folgenden Link.
 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein unter corona@lr.landsh.de. Den Landessportverband Schleswig-Holstein erreichen Sie weiterhin über corona@lsv-sh.de."

 

++ 01.09.2020 Wie der Landessportverband SH schreibt, hat das Kabinett am 1. September 2020 eine Anpassung der Corona-Verordnung beschlossen.

Diese gilt ab Mittwoch, dem 2. September 2020 bis zum Sonntag, dem 4. Oktober 2020. Ziel der verabschiedeten Beschlüsse in Schleswig-Holstein ist auch eine größere Einheitlichkeit insbesondere zwischen den norddeutschen Ländern herzustellen. Im Bereich des Sports hat es eine Neuerung gegeben. Es besteht nun die Möglichkeit des Zuschauens für je eine Aufsichtsperson von Minderjährigen (§ 11 Abs. 1 Nr. 4). Für weitere Details verweisen wir auf die aktuelle Landesverordnung (s.o.) sowie auf die Corona-FAQ´s des Landes Schleswig-Holstein zum Thema Sport. Ferner gibt es  die Richtlinie des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) über die Gewährung von Billigkeitsleistungen für Sportvereine und Unternehmen im professionellen und semiprofessionellen Wettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland zur Überbrückung von Einnahmeausfällen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 („Coronahilfen Profisport“). Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier. UPDATE dieser Richlinie am 28.09.2020; s. dazu auch unseren Eintrag oben vom 01.10.2020.

 

++ 18.08.2020 KIEL. Zu früh gefreut. LSV und KSV Pinneberg bezogen die in der 33. Woche verkündeten Lockerungen natürlich auf alle Sportarten und nicht nur die Turnier- und Wettkampfsportarten. Entstanden ist eine Art "Zwei-Klassengesellschaft".

Hier die nicht so ganz leicht verständlichen FAQ des Landes SH. Die Landesregierung hat die angekündigten Anpassungen der für den organisierten Sport geltenden coronabedingten Einschränkungen beschlossen, die den § 1 der derzeit gültigen Landesverordnung konkretisiert. Damit soll eine größere Einheitlichkeit im Bundesgebiet sowie eine Annäherung an die Regelungen, die bei anderen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein gelten, erreicht werden. Die entsprechende Verordnung ist seit dem 19. August in Kraft. Hintergrund der Anpassung sind unter anderem eine größere Einheitlichkeit im Bundesgebiet sowie eine Annäherung an die Regelungen, die bei anderen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein gelten. Denn bei aller Freude über die Wiederaufnahme des echten Trainingsbetriebes steht die Einhaltung der Hygienevorschriften an erster Stelle“, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack. „Mit der Anpassung haben wir eine sachgerechte Lösung auch im Hinblick auf die bundesweit gültigen Regelungen erreicht. Es gilt für alle Beteiligten, diese verantwortungsvoll umzusetzen“, betont Gesundheitsminister Heiner Garg. Die Ministerin betonte, die Sportvereine hätten seit dem Beginn der Pandemie mit ihren tausenden Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern vor Ort sportartspezifische Hygienekonzepte entwickelt und umgesetzt. Ganz entscheidend sei auch die lückenlose Kontaktverfolgung, die mit den heutigen Spielberichtsystemen des organisierten Sports nahezu auf Knopfdruck gegeben sei. Die Ministerin: „Damit liegen die nötigen Voraussetzungen vor, um das Mannschaftstraining zur Vorbereitung des Liga- und Wettkampfbetriebes wiederaufzunehmen. Dazu gehört ausdrücklich auch die Vorbereitung sportartspezifischer Prüfungen. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihren neu gewonnenen Freiheiten sehr verantwortungsbewusst umgehen werden“, betonte die Ministerin. Angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen sei eine darüberhinausgehende Lockerung der Einschränkungen im Bereich der Zuschauerinnen und Zuschauer aus Sicht der Landesregierung zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu verantworten, auch vor dem Hintergrund der Zuschauerkontakte und beispielsweise Fan-Gesänge/rufe, die ein Infektionsrisiko erhöhen. „Auch auf der Hin- und Rückfahrt und in den Wartezonen kann es schnell zu Infektionen kommen. Darüber hinaus ist die Kontaktverfolgung in diesen Bereichen ungleich schwieriger. Deshalb konzentrieren wir uns bei allem Verständnis jetzt zunächst einmal auf die Ausübung des Sports“, sagte Sütterlin-Waack.

Der Landessportverband schreibt am 19.08.2020 dazu folgendes: "Vor dem Hintergrund des sich aktuell wandelnden Infektionsgeschehens hat sich die Landesregierung nicht den Vorstellungen des LSV, die Anpassung  für jegliche Formen des vereinsgebundenen Sporttreibens vorzunehmen, angeschlossen. Das bedauern wir sehr, akzeptieren diese Entscheidung aber mit Blick auf das Ziel der Eindämmung der Pandemie. Somit bleibt v.a. im nichtwettkampfgebundenen Sport sowie in kontaktfreien Sportarten die Einhaltung des Mindestabstandes bei einer Gruppengröße von über 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einigen Ausnahmen bestehen. Diese Ausnahmeregelungen können sie den aktuellen Corona-FAQ´s der Landesregierung entnehmen". Für die von den Lockerungen profitierenden Sportarten gilt weiterhin das Abstandsgebot bei allen der eigentlichen Sportausübung vorangehenden oder nachfolgenden Aktivitäten (z.B. Umziehen, Besprechungen oder Duschen). Die beschlossene Ausnahme vom Mindestabstand umfasst auch in diesen Sportarten ausschließlich die Zeit des aktiven Sporttreibens.

Die Regelungen im Einzelnen:

Anpassungen für Sportlerinnen und Sportler

Eine Ausnahme vom Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gilt künftig  für den Wettkampfbetrieb und Sportprüfungen sowie das darauf vorbereitende Training in den Kontaktsportarten. Damit die Ausnahme vom Abstandsgebot greift, muss aber stets ein Wettkampf- oder Prüfungsbezug bestehen. Reines Freizeittraining in einer Kontaktsportart, das nicht auf ein Turnier oder Ähnliches vorbereitet, hat entweder in einer festen Gruppengröße von bis zu 10 Personen oder in größeren Gruppen mit nur kontaktfreien Trainingselementen stattzufinden. Dies gilt für den Freizeit-, Breiten-, Leistungs- und Spitzensport. 

Bei allen anderen Aktivitäten, die vor oder nach dem Sport ausgeübt werden, gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Reines Freizeittraining in einer Kontaktsportart, das nicht auf ein Turnier oder Ähnliches vorbereitet, hat entweder in einer festen Gruppengröße von bis zu 10 Personen oder in größeren Gruppen mit nur kontaktfreien Trainingselementen stattzufinden.

Die genannten Anpassungen sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Zur Eindämmung möglicher Infektionsgefahren werden für die Sportausübung in Gruppen von mehr als 10 Personen zusätzliche Anforderungen gestellt. So hat der Veranstalter – in aller Regel der jeweilige Sportverein – im Vorwege ein Hygienekonzept zu erstellen. Dessen Mindestinhalt ergibt sich aus § 4 Absatz 1 der Landesverordnung. Außerdem muss das Hygienekonzept auch besondere Infektionsrisiken der jeweils ausgeübten Sportart berücksichtigen. Insbesondere soll festgelegt werden, dass die Gruppengröße nicht das – nach den Besonderheiten des jeweils ausgeübten Sports festzulegende – erforderliche Maß überschreitet.

Darüber hinaus hat der Veranstalter nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Gehört der Veranstalter – entweder unmittelbar oder vermittelt über weitere Verbände – einem oder mehreren Sportverbänden auf Landes- oder Bundesebene an, hat er deren veröffentlichte Konzepte und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionsgefahr umzusetzen.

Die Kontaktnachverfolgung der am Sport Beteiligten ist lückenlos sicherzustellen. Ein sportartspezifisches Hygienekonzept ist im Vorwege zu erstellen und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Das Hygienekonzept trifft neben den Regelungen des eigentlichen Sportbetriebs auch Aussagen zur Nutzung von Gemeinschaftsanlagen wie Duschen und Umkleiden. Für die Teilnahme von Zuschauerinnen und Zuschauern bei Liga- und Wettkampfbetrieb (derzeit nur im Außenbereich) ist ein veranstaltungs- und sportartspezifisches Hygienekonzept zu erstellen. Die Hygienekonzepte sollen zu einer Minimierung des Risikos der Infektionsübertragungen beitragen, Infektionen können jedoch dadurch nicht restlos ausgeschlossen werden.
Die Rahmenempfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Landessportverbandes Schleswig-Holstein und die fortgeschriebenen sportartspezifischen Empfehlungen der jeweiligen Sportfachverbände sind Handlungsgrundlage für die Durchführung von Training und Wettkämpfen. Sollten die Infektionszahlen wieder dynamisch ansteigen, so werden die auf der Grundlage dieser Eckpunkte getroffenen Maßnahmen bei Bedarf unter Beteiligung der Sportverbände angepasst.

Die allgemeinen Vorgaben für die Sportausübung in § 11 Absatz 1 Nummern 2 bis 7, Absatz 2 und Absatz 3 bleiben in Kraft. Das gilt insbesondere für Toiletten, andere sanitäre Gemeinschaftsräume wie Duschen sowie für Sammelumkleiden.

Regelungen für Zuschauerinnen und Zuschauer

Die Regelungen für Zuschauerinnen und Zuschauer sind mit der Landesverordnung, gültig ab dem 19.09.2020, angepasst worden.

Soweit Zuschauerinnen und Zuschauer Zutritt haben, gelten für sie die Anforderungen der §§ 3 und 5; bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 250 Zuschauern gelten darüber hinaus die Anforderungen aus § 5 Absatz 5 Satz 6; Insbesondere hat der Veranstalter die Einhaltung der aufgeführten Hygienestandards zu gewährleisten, für die vorgeschriebenen Aushänge zu sorgen und das geforderte Hygienekonzept zu erstellen.

Die maximale Zuschauerzahl hängt davon ab, ob die Zuschauerinnen und Zuschauer feste Sitzplätze haben. In diesem Fall können bei  Sportveranstaltungen mit mehr als 250 Zuschauern im Innenbereich bis zu 25 Prozent der üblichen Kapazitäten als Einzelgenehmigung durch die Gesundheitsämter zugelassen werden. Gibt es keine festen Sitzplätze, ist die Zahl auf 150 begrenzt. In jedem Fall sind die Kontaktdaten der Zuschauerinnen und Zuschauer zu erheben.

Regelungen bei sportliche Aktivitäten in Kooperation von Schulen und Vereinen in Corona-Zeiten:

Für Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen außerhalb des offenen Ganztags gelten die aktuellen Regelungen der Landesverordnung für den organisierten Sport in ihrer aktuellen Fassung vom 19.08.2020. Ergänzend hierzu wurde mit dem zuständigen Bildungsministerium erreicht, dass für die Kooperationen im Rahmen des offenen Ganztagsangebots die gleichen Vorgaben gelten wie für den Sportunterricht, der ab diesem Schuljahr wieder voll umfänglich unterrichtet werden soll. Dies bedeutet, dass auch bei sportlichen Aktivitäten im offenen Ganztagsbetrieb kein Abstandsgebot besteht und die Durchführung jeglicher Formen des vereinsgebundenen Sporttreibens mit den bekannten Einschränkungen möglich ist. Diese Einschränkungen lauten u.a.:

- Soweit möglich sollten die Sportangebote im Freien durchgeführt werden.
- Die regionalen behördlichen Hygiene – und Infektionsschutzvorgaben sind in jedem Fall einzuhalten.
- Von intensivem Köperkontakt soll gerade in den Mannschaftssportarten abgesehen werden.
- Auf das Training von Zweikampfsituationen soll in allen Sportbereichen verzichtet werden.
- Bei Zweikampfsportarten (wie Budosport, Ringen u.ä.) sollen bevorzugt kontaktarme Trainings- und Übungsformen angewandt werden.

Auch von Seiten der Schulleitung bzw. dem Träger des offenen Ganztags kann es vereinzelt zu abweichenden Regelungen und Einschränkungen kommen. Dazu sollte Rücksprache gehalten werden.

Bußgelder

Verstöße gegen die Pflicht zur Erstellung von Hygienekonzepten und zur Erhebung von Kontaktdaten, sind bußgeldbewehrt. Hier finden Sie den Bußgeldkatalog. Die Regelungen in Einzelnen finden Sie unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse.de

 

++++24.03.2020 13:00 GEMA setzt Zahlungen aus - Auch keine GEMA für virtuellen Sport via Internet+++

 

(kat)+++Aktuell 24.03.2020 Neues pdf. zum Thema "Mitgliedsbeiträge" auf dieser Seite.

Mit freundlicher Genehmigung der Geschäftsführerin des Freiburger Kreises, der Arbeitsgemeinschaft größerer deutsche Sportvereine,  Doris Büttner, hat der KSV unten in den Downloadbereich eine Ausarbeitung der Kanzlei für Steuern und Recht, Lienig, Lienig-Haller" eingestellt. Sie gibt Hilfestellung zu dem Thema. Die neuesten Erlasse und Verfügungen finden Sie weiter unten auf der Seite bzw. über die Links. Der Landessportverband SH hat eine  FAQ Liste auf seiner Homepage erstellt.

Viele Vereine haben hauptamtliche Mitarbeiter. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine ebenfalls interessante FAQ Liste aufgebaut.

Vorbildliche Informationen hat der große Dachverband der Jugendorganisationen, der Landesjugendring SH auf seinen Seiten. Hier geht es auch um die Themen "Corona und Jugendarbeit in SH, Infos zu Veranstaltungen, Kosten usw."

Bitte informieren Sie Ihre Funktionsträger und Mitglieder. Nachstehende Links geben wir den Usern unserer Website und somit unseren Vereinen und Verbänden zur  Kenntnis. Klicken Sie einfach auf den Namen. Die Informationen werden dort laufend aktualisiert. Verfolgen Sie am besten auch die örtliche Presse oder wenden Sie sich gern an den Fachdienst Gesundheit des Kreises Pinneberg. Der Kreis Pinneberg hat ein Bürgertelefon für Nachfragen geschaltet, dieses ist  täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr, freitags bis 14:00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 04121/ 4502-5000.

Kreis Pinneberg

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (Gesundheitsministerium)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Landesjugendring Schleswig-Holstein

Robert Koch-Institut (RKI)

Robert-Koch-Institut Dashboard über Fallzahlen und Inzidenzien der Kreise

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Landessportverband Schleswig-Holstein

Hamburger Sportbund (HSB)

Infektionsschutz.de

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf.

 


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